So billig? So teuer?

So wie Sie ein Hemd wahlweise für einstellig oder dreistellige Euro-Beträge kaufen können, so reicht auch Angeboten für die Entwicklung von Websites von niedrigen zweistelligen bis zu mttleren vierstelligen Beträgen. Viele Webhoster bieten sogar Homepage-Baukästen an, mit denen man sich seine Site selbst bauen kann. Was brauchen Sie? Was ist ein angemessener Preis dafür?

Webdesign hat ein Imageproblem. »Melanie, die arbeitslose Webdesigner-Assistentin« hat es als parodierte Figur in die Comedy-Serie Switch von Pro7 geschafft. Es ist noch nicht lange her, da brüsteten sich die Chefs von Webdesign-Firmen öffentlich damit, dass bei ihnen die Praktikanten das Design machen. Als ihre eigentliche Arbeit verstand sie das das Projekte machen: den Kunden für Geschäftskonzepte zu begeistern (die, am Rande bemerkt, in der Realität meist scheiterten).

Jeder darf sich Webdesigner nennen, auch wenn seine ganze Qualifikation nur aus der Lektüre eines zehnseitigen Artikels in einer Comuterzeitschrift gewonnen wurde. Dass auch professionelle Agenturen hinter schickem Äußeren oft schlecht programmierte Seiten produzieren, sei nur der Vollständigkeit halber hinzugefügt.

Wie positionieren wir uns in dieser Landschaft?

Unser Job ist es nicht, für unsere Kunden Geschäftskonzepte zu entwickeln, sondern professionelle Websites zu erstellen.

Unsere niedrigen Preise erreichen wir dadurch, dass wir weglassen, was die meisten Kunden nicht brauchen. Bei uns gibt es keine langwierigen Diskussionen über die Positionierung unseres Kunden im weltweiten Netz, über seine Geschäftskonzepte, über seine Präsentation. Unser Kunde sucht sich von unseren Entwürfen ein Layout aus, von dem er glaubt, dass es zu ihm passt. Nur wenn er nichts Passendes findet oder wenn er größere Änderungen an einem unserer Entwürfe haben will, bieten wir ihm weitere Leistungen an. Wenn ein(e) Firmengründer(in) eine Beratung zur Corporate Identity braucht, dann ist selbstverständlich eine andere Vorgehensweise nötig als bei einer einem Verein oder einer Firma, die seit Jahren eine solche Identität herausgebildet hat.

Wir haben einen standardisierten Arbeitsablauf, der am besten funktioniert, wenn alle Ausgangsmaterialen in der passenden Form vorliegen und in einem Schritt verarbeitet werden können. Je weniger Arbeit wir aufwenden müssen, um die vom Kunden gelieferten Bilder, Texte etc. webtauglich zu machen, um so niedriger sind die Kosten. Selbstverständlich können wir diese Vorarbeiten auch für unsere Kunden übernehmen. Sie sind allerdings nicht in der Kalkulation enthalten, weil dann Kunden, die ihr Materail »webready« liefern, benachteiligt würden.

Also doch teuer?

Wir arbeiten weder mit schlecht bezahlten Praktikanten noch haben wir Eltern, die Selbstausbeutng durch einen monatlichen Scheck mildern. Durch optimierte Arbeitsabläufe und indem wir unnötige Dienste weg lassen, erreichen wir dennoch ein Preisniveau, das entsprechend der gebotenen Leistung sich sehen lassen kann.